Buchvorstellungen

Das Blut der Sünder – Stuart MacBride

September 10, 2026

Als Detective Constable Angus MacVicar versetzt wird, erwartet ihn nicht nur ein neues Team, sondern auch die spektakulärste Mordermittlung von Oldcastle: die Jagd nach dem „Fortnight Killer“. Den Spitznamen trägt der Täter, weil er alle zwei Wochen zuschlägt, und immer sind es Paare, die er mit unvorstellbarer Grausamkeit überfällt. Jeweils ein Opfer lässt er brutal ermordet am Tatort zurück, vom Partner oder der Partnerin fehlt jede Spur.
Angus wird bei der Suche nach dem Täter mit einem forensischen Psychologen des FBI zusammengespannt, dem arroganten Dr. Fife. Dieser scheint entschlossen, das ganze Team gegen sich aufzubringen, während den Ermittlern die Zeit davonläuft. Denn seit dem letzten Mord sind bereits zwölf Tage vergangen …
(Klappentext)

DC Angus MacVicar stolpert zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt in ein neues Team der schottischen Kriminalpolizei. Die Kollegen sind mit einer Mordserie beschäftigt, die einfach Nerven raubt. Wenn der Killer nach dem Muster, das sich abzeichnet – alle zwei Wochen eine neue Tat, weitermacht, bleibt nicht mehr viel Zeit bis zur nächsten Grausamkeit.
Verstärkung kommt aus den USA. Der frisch eingetroffene Kriminalpsychologe, Profiler des FBI, ist nicht gerade die Liebenswürdigkeit in Person. Angus wird mit der Aufgabe betraut, an der Seite des Amerikaners zu bleiben und mit ihm zu versuchen, Indizien zu finden, die in eine bestimmte Richtung zeigen.

Der Roman ist ein typisches Werk des schottischen Autors McBride. Schnell, spannend, unterhaltsam.
Lustig fand ich die Stellen, in denen es kleine Kappeleien zwischen Angus und Dr. Fife gibt, weil es gewisse Unterschiede im Sprachgebrauch zwischen dem britischen Englisch und dem amerikanischen Englisch gibt.

Insgesamt wirkt das Buch wie ein Film. Die Schreibweise treibt den Leser durch das Werk, so dass die für einen Thriller doch ganz üppigen 683 Seiten relativ schnell gelesen sind.

• ISBN: 978 3 442 49657 0
• Verlag: Goldmann
• Aus dem Englischen von Andreas Jäger

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