Ein Asteroid in unserem Sonnensystem, der von einer vor langer Zeit verschwundenen außerirdischen Spezies als Weltraumbahnhof diente. Er ist voll mit zahllosen Raumschiffen, die darauf programmiert sind, mit Überschallgeschwindigkeit Ziele im gesamten Universum anzusteuern. Der Haken: Die Piloten von der Erde wissen nicht, womit ihre Reise endet – mit unvorstellbarem Reichtum oder einem grausamen Tod. (Klappentext)
Gateway ist ein klassischer SF. Erzählt wird hier aus der Perspektive von Robinette Broadhead. Er legt seine Geschichte einem Seelenklempner – einem Automaten – dar. In einzelnen Sitzungen (Kapiteln) erfährt der Leser rückblickend, wie Robinette zum Astronaut wurde, von der Erde aus auf dem Asteroiden landete und schließlich mit den fremdartigen Schiffen in die Weiten des Alls flog.
Seine Geschichten sind voller Qual, Angst. Am meisten lockt der vermeintliche Reichtum, der sich nach einer erfolgreichen Mission, die zur Aufklärung über die verschwundenen Außerirdischen, deren Lebensweise und Funktionsweise der Raumschiffe beitragen. Je nach Risiko (das eigentlich niemand einschätzen kann) und dem, was an Erkenntnissen hoffentlich zurückkommt, werden die Raumfahrer bezahlt. Viele kehren aber nicht zurück oder sie kommen tot in ihren Raumschiffen an.
Eine lesenswerte phantastische Geschichte über Technik, die wir nicht verstehen, menschliche Ängste und die Sucht nach Erfolg.
• ISBN: 978 3 453 32367 4
• Verlag: Heyne
• deutsche Übersetzung von Tony Westermayr und Edda Petri, überarbeitet von Rainer Michael Rahn
• deutsche Erstausgabe 1976