Subotica, die fünftgrößte Stadt Serbiens, liegt im Norden des Landes. Die Europastraße 75 führt an der City vorbei, von der nahe liegenden ungarischen Grenze (Szeged/ Horgoš) kommend, nach Süden in Richtung Novi Sad.
Das Umfeld ist von landwirtschaftlichen Betrieben geprägt, namhafte Weinbauern haben hier ihr Domiziel.
Anreise
Für die Anreise gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine davon wäre, nach Belgrad zu fliegen, von dort aus mit einem Mietwagen nach Subotica zu fahren. Unterwegs ist eine Mautgebühr (derzeit 850 serbische Dinar – entspricht etwa 7,30€) an einem Terminal zu bezahlen.
Ich nutzte die Möglichkeit, über Ungarn mit dem Auto nach Subotica zu reisen. Durch Ungarn ist eine elektronische Maut zu bezahlen – zum Beispiel über https://www.hungary-vignette.eu/de . Auf serbischer Seite ist bis Subotica keine Maut fällig, es sind nur wenige Kilometer ab der EU-Außengrenze zu fahren.
Hotel

Empfehlen kann ich das Forum Hotel. Es liegt im Zentrum der Stadt, direkt am Markt, wenige Meter entfernt vom Rathaus, Restaurants, Cafés. Ausgestattet ist die Unterkunft mit schönen großen Zimmern, inklusive Kühlschrank und anderen Annehmlichkeiten. (Link https://en.hotelsinsubotica.com/hotel-forum-garni)
Stadtrundgang
Rathaus & der blaue Brunnen



Hauptattraktion der Stadt Subotica ist das Rathaus mit seinem davor liegenden blauen Brunnen. Der große Platz um das Gemeindegebäude herum offenbart weitere interessante Gebäude. Das Stadt Flair zeigt sich mit vielen Cafés in unmittelbarer Nähe.
Kirchen



Auffallend ist, in der Stadt gibt es viele verschiedene Kirchen und demzufolge auch Religionen. Es existiert eine Orthodoxe Kirche, eine große Jüdische Synagoge, eine Franziskaner Kirche, die Kathedrale der heiligen Theresa von Avila.
Fußgängerzone, Stadtansichten







Zurück in die Fußgängerzone, unterwegs in der City. Lässt man sich auf die Stadt ein, betrachtet sie nicht nur oberflächlich, offenbart sich ihre geduckte Schönheit. Viele der Häuser erzählen vom Wissen der Stadt – ich fand ein prunkvolles Gymnasium, eine Ausbildungsschule für Lehrkräfte, Museen, deren Fassaden von vergangenem Glanz erzählten. In einer Seitenstraße, die von der Fußgängerzone abbiegt, findet sich eine Bar, Restaurants gefolgt von den nächsten. Zwischendrin kann man Statuen betrachten, die zu einer gelösten Atmosphäre beitragen.
Die olympische Fackel – Erinnerungsbrunnen

Vom Zentrum zum Sportzentrum führt der Weg über eine Prachtstraße, in deren Mitte Fußgänger ihren Platz finden. Dort steht auch der Olympiabrunnen. Eine Webseite (https://gradsubotica-co-rs.translate.goog/subotica-izmedu-olimpa-i-olimpijade/?_x_tr_sl=sr&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=sc) erzählt vom Gedenken an Fackelträger, die auf dem Weg von Olympia durch Subotica kamen. 1936 geschah dies, auf dem Weg nach Berlin, später zu den olympischen Spielen in München. Im Sportzentrum finden einheimische Wettkämpfe verschiedenster Art statt.

Monument der gefallenen Soldaten während des Faschismus


Unweit der Kathedrale befindet sich das Monument der gefallenen Soldaten während des Faschismus. Es gilt als eines der bedeutendsten Denkmäler der Vojvodina.
Ausflug nach Palić




Vor den Toren Suboticas befindet sich der kleine Kurort Palić. Erwähnenswert ist der alte Wasserturm, der dahinter befindliche Park, der direkt an den bekannten See führt. Hier empfiehlt sich ein Spaziergang oder andere Freizeitbeschäftigungen weitab des Alltags.